Newsletter Oktober 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe DEPOMM-Mitglieder, Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr 2020 ist geprägt von Planungsunsicherheiten und der Notwendigkeit von Plananpassungen. Nur zu gerne hätten wir Ende Oktober in der Alten Kongresshalle in München die diesjährige DECOMM ausgerichtet. Wenn dies auch nicht möglich ist, so halten wir doch am ursprünglich anvisierten Veranstaltungstermin fest und führen am 23. Oktober von 10-12 Uhr die erste „Digitale DECOMM“ durch. Wir freuen uns, Ihnen und euch heute das Programm zusenden zu können.

Bitte nutzen Sie unser Formular zur Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 20. Oktober. Anschließend erhalten Sie einen Einwahllink zur Teilnahme an der Veranstaltung.

Wir würden uns freuen, viele von Ihnen und euch bei unserer digitalen DECOMM-Premiere begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße sendet das Redaktionsteam
Evelin Unger-Azadi und Jörg Thiemann-Linden

-> zum Programm

Sondernewsletter Juli 2020 Verschiebung DECOMM

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe DEPOMM-Mitglieder, Kolleginnen und Kollegen,

nachdem die eigentlich für Oktober 2020 angesetzte Münchner DECOMM auf Grund der Corona-Pandemie verschoben werden muss, gibt es nun einen Nachfolgetermin:

Mittwoch, den 14. und Donnerstag, den 15. April 2021

Veranstaltungsort der insgesamt neunten DECOMM ist die Alte Kongresshalle in München. Das Thema „Mobilität und Wohnen in Stadt und Land“ bleibt bestehen. Die Konferenz richtet sich an die Akteurinnen und Akteure aus Stadt- und Verkehrsplanung, an Mobilitätsanbieter, Kommunal- und Landesverwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildungseinrichtungen. Die Konferenz verfolgt das Ziel, die positiven Aspekte des Mobilitätsmanagements bekannt zu machen, die Akteure zu vernetzen und Handlungsempfehlungen zur Förderung des Mobilitätsmanagements zu entwickeln.

Die unterschiedlichen Formen des Mobilitätsmanagements in Deutschland voranzubringen ist die vorrangige Aufgabe der Deutschen Plattform für Mobilitätsmanagement (DEPOMM e.V.) als Veranstalter. Mitveranstalter der DECOMM 2021 in München sind das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr sowie die Landeshauptstadt München.

Anders als in den letzten Jahren möchten wir für die schon am Vortag des Kongresses Anreisenden den Dienstag-Nachmittag/-Abend am 13. April 2021 für Exkursionen zu neuen Mobilitätsprojekten in München nutzen. Die bereits eingereichten Beiträge aus dem Call for Papers bleiben nach wie vor in der Vorauswahl für die Programmplanung enthalten. Für die Vertiefung des Bereichs „Mobilität & Wohnen in suburban-ländlichen Räumen“ ist ein weiterer Call in Vorbereitung.

Online-Konferenz am 23. Oktober 2020, 10-13 Uhr zu Mobilitätsmanagement unter Pandemiebedingungen

Zum ursprünglichen Kongress-Termin findet am Freitag, dem 23.10.2020 von 10 bis 13 Uhr „im digitalen Exil eine kleine Zwischen-DECOMM 2020“ zu den bisherigen Wirkungen und Lerneffekten aus der Pandemie statt. Die Einladung mit Anmeldemöglichkeit für die Einwahldaten der Onlinekonferenz folgt nach den Sommerferien.

Einen schönen Sommer wünscht das Newsletter-Redaktionsteam
Evelin Unger-Azadi und Jörg Thiemann-Linden

Newsletter April 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe DEPOMM-Mitglieder, Kolleginnen und Kollegen,

die aktuelle Corona-Krise zeigt uns, wie sehr sich die Einschränkungen im öffentlichen Leben in der Verkehrsbelastung unserer Straßen niederschlägt. Überwiegend leere öffentliche Verkehrsmittel aber auch deutlich weniger Pkw-Verkehr, dafür sind mehr Radfahrer in den Städten unterwegs. Erste Forschungsergebnisse hierzu kommen aus dem Studiengang „Mobilitätsmanagement“ der Hochschule Rhein-Main (s. u.). Trotz Corona läuft die Vorbereitung der neunten DECOMM auf Hochtouren. Die DECOMM wird am 22. und 23. Oktober 2020 in München stattfinden – veranstaltet von der DEPOMM in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und der Landeshauptstadt München. Alle Beteiligten hoffen, dass uns das Virus keinen Strich durch die Rechnung macht. Der Call for Papers ist ab sofort verfügbar und wir hoffen auf spannende Beiträge.

Viel Spaß beim Lesen wünscht das Redaktionsteam Evelin Unger-Azadi und Jörg Thiemann-Linden

In eigener Sache

DECOMM 2020 – Call for Papers

Die Deutsche Konferenz für Mobilitätsmanagement findet am 22. und 23. Oktober 2020 in München unter dem Titel „Mobilität und Wohnen in Stadt und Land“ statt.

Ab sofort können Sie Abstracts zu Ihren interessanten MM-Projekten aus den Bereichen Wohnen und Mobilität, Mobilitätsmanagement im Quartier, standortbezogene Maßnahmen und regionale Vernetzung einreichen. Einreichungsschluss ist der 25. Mai 2020. Auch einen Markt der Möglichkeiten wird es wieder geben. Interessierte Aussteller können sich ebenfalls ab sofort für einen Stand bewerben.

Den Call for Papers finden Sie hier.

Das Ausstellerkonzept finden Sie hier.

Weniger Verkehr durch Corona?

Wie stark ist der Rückgang des Pkw-Verkehrs auf der Straße? Wie lässt sich die Veränderung messen? Und was können wir daraus für die Verkehrswende lernen? Dieser Fragen hat sich Prof. Dr. Volker Blees vom Studiengang Mobilitätsmanagement am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen mit einer Analyse der Daten von Straßenkreuzungen angenommen.

https://www.hs-rm.de/de/hochschule/aktuelles/details/artikel/weniger-verkehr-durch-corona

Ich bin ein Klimaheld: Wer geht – bewegt!“ – Projekt zum schulischen Mobilitätsmanagement an Stuttgarter Schulen

Wie sie durch den Einsatz eigener Muskelkraft CO2 einsparen können und damit zu ausgebildeten Klimaexperten werden, lernen Kinder in den Grundschulen in der Stadt Stuttgart. Im gesamten Stadtgebiet werden es von Januar 2018 bis zum Ende des Schuljahres 2019 beachtliche 1150 Schülerinnen und Schüler in 54 Klassen an 14 Schulen sein.

https://www.stuttgart.de/item/show/578323

Deutscher Verkehrsplanungspreis 2020 ausgeschrieben

Unter dem Thema „Vom Parkraum zum Freiraum“ schreibt die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) e. V. gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) e. V. den aktuellen Deutschen Verkehrsplanungspreis aus. Gesucht werden Projekte und Konzepte zur Verkehrswende im öffentlichen Raum. Die Einreichungsfrist läuft bis zum 01. September 2020.

https://www.srl.de/dateien/dokumente/de/SRL-Verkehrsplanungspreis_2020.pdf

Terminabsage ECOMM 2020

Die für den 03. bis 05. Juni 2020 terminierte European Conference on Mobility Management in Cascais, Portugal ist leider aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden. Alle bisherigen Einreichungen für das Programm werden vom Organisationskomitee in einer geeigneten Form zur Verfügung gestellt werden.

http://www.epomm.eu/index.php?id=2814

Newsletter November 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe DEPOMM-Mitglieder, Kolleginnen und Kollegen,

bald schon geht ein ereignisreiches Jahr für die DEPOMM zu Ende. Zuvor möchten wir Ihnen berichten, was das Jahr 2019 für die DEPOMM bisher gebracht hat und welche Ereignisse noch bevorstehen.

Die achte DECOMM war mit rund 280 Besuchern so gut besucht wie bisher keine zuvor. Der Strategieprozess unserer DEPOMM-Vereinsstruktur ist in vollem Gange und bedarf nun der weiteren Konkretisierung. Ziel ist eine Professionalisierung der konkreten Vereinsarbeit. Alle Mitglieder sind aufgerufen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht das Redaktionsteam
Evelin Unger-Azadi und Jörg Thiemann-Linden

In eigener Sache

DECOMM 2019 in Bonn

Die Deutsche Konferenz für Mobilitätsmanagement fand am 23. und 24. September 2019 in der Bonn Bad-Godesberger Stadthalle unter dem Titel „Mit Mobilitätsmanagement zur kommunalen Mobilitätswende“ statt. Mit rund 280 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist die diesjährige DECOMM erneut gewachsen. Wenige Tage nach dem großen Klimasstreik und dem Klimaschutzpaket der Bundesregierung setzte sich das Fachpublikum unter dem diesjährigen Schwerpunkt mit der Frage auseinander, wie das kommunale Mobilitätsmanagement durch ein abgestimmtes Handeln und mit vielen Einzelmaßnahmen die kommunale Mobilitätswende anstoßen kann.

In parallelen Sessions wurden innovative Ansätze des zielgruppenspezifischen, des standortspezifischen oder des regionalen Mobilitätsmanagements aus der Praxis berichtet und diskutiert. Prof. Dr. Armin Nassehi vom Institut für Soziologie der LMU München bot einen Blick aus der sozialwissenschaftlichen Sicht auf die Komplexität von Veränderungsprozessen wie die Verkehrswende. Motivierenden Input gab Prof. Dr. Uwe Schneidewind vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt Energie mutig den Transformationsprozess zu beschreiten. Ein Markt der Möglichkeiten mit 17 Ausstellern gewährte einen Überblick über innovative Mobilitätsangebote und Vernetzungsplattformen.

Die Vorträge stehen auf der DEPOMM-Internetseite zur Verfügung. Eine Fotogalerie zeigt einen Rückblick auf die Veranstaltung,

Mitgliederversammlung 2019

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am morgigen Donnerstag, den 21.11.2019 in Köln-Deutz statt.


Gefragt – Gewusst! Wissenswertes zu Mikromobilität und EKV

Zum Thema E-Tretroller & Co. haben ivm und Fraunhofer IML einen umfassenden Online FAQ-Katalog mit zentralen Informationen für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und kommunale Aufgabenträger sowie Sharinganbieter bereitgestellt www.ivm-rheinmain.de/blog. Aktuelle Fragen (und Antworten darauf) nehmen wir gerne auf. Einfach eine Email an: nahmobil@ivm-rheinmain.de.

„Besser zur Schule – von der Planung in die Praxis“ Fachveranstaltung am 13.11.2019 in Wiesbaden

Rund 40 Schulen und rund 25 Städte und Landkreise beteiligen sich aktuell am Beratungsprogramm Besser zur Schule des Fachzentrums Schulisches Mobilitätsmanagement in Hessen. Gemeinsam mit Staatssekretär Jens Deutschendorf stellten Projektbeteiligte und die ivm das Instrumentarium der integrierten Schulmobilitätspläne, Prozesse und Ergebnisse vor und reflektierten diese. Im Anschluss wurden die Gewinner des Wettbewerbs Schulradeln durch den Hessischen Verkehrsminister Tarek Al Wazir ausgezeichnet.

www.besserzurschule.de

Continental für vorbildliches betriebliches Mobilitätsmanagement ausgezeichnet

Der Continental Standort in Frankfurt erhält nach der erfolgreichen Teilnahme am Beratungsprogramm „südhessen effizient mobil“ das IHK-Zertifikat für vorbildliches betriebliches Mobilitätsmanagement. Neben 90 Ladestationen für Elektrofahrzeuge und einem RMV-JobTicket bietet Continental seinen rund 4.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort nun zahlreiche Zweiradstellplätze sowie eine Fahrradreparaturstation, eine Mitfahrgelegenheits-App und einen eigenen Busshuttle zum Bahnhof Frankfurt-Rödelheim. Continental beschäftigt in Hessen über 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist einer der größten Arbeitgeber im Rhein-Main-Gebiet. Das Mobilitätsmanagement wird nun mit Unterstützung von südhessen effizient mobil auf 6 weitere Standorte ausgeweitet.

www.suedhessen-effizient-mobil.de.

Sie alle stehen für eine Sache – bessere Mobilität zum Arbeitsplatz (Foto: Goetzke Photographie)

IHK-Lehrgang „Betrieblicher Mobilitätsmanager“

Die Industrie- und Handelskammern bieten den Lehrgang „Betrieblicher Mobilitätsmanager“ seit 2018 an. Mittlerweile sind es fast ein Dutzend und weitere Kammern wollen den Lehrgang in Zukunft ebenfalls anbieten.
Der Zertifikatslehrgang vermittelt Kenntnisse, um den Prozess des Mobilitätsmanagements intern umzusetzen oder fortzuführen.

Als „Betrieblicher Mobilitätsmanager“ analysiert man grundlegend komplexe Mobilitätsbedürfnisse des eigenen Unternehmens, entwickelt ein Mobilitätskonzept (weiter) und setzt dieses mit um. Man fungiert als Ansprechpartner für Experten des betrieblichen Mobilitätsmanagements, die fachliche Dienstleistungen für die Entwicklung und Umsetzung des Mobilitätskonzeptes erbringen.

Man erwirbt und vertieft Fähigkeiten, die eine selbständige Umsetzung des Prozesses im Unternehmen ermöglicht, das dafür notwendige Hintergrundwissen umfangreich vermittelt und eine professionelle Kommunikation mit Experten bei komplexen Fragestellungen ermöglicht. Sprechen Sie Ihre regionale IHK gerne an.

Jobwärts – Betriebliches Mobilitätsmanagement für eine ganze Region

Unter dem Titel „JOBWÄRTS.einfach.besser.pendeln.“ geht eine ganze Region ihr betriebliches Mobilitätsmanagement an, um Pendlerströme in den Griff zu bekommen. Auf Initiative des Zukunftsnetz Mobilität NRW, haben sich die Bundesstadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis zusammengeschlossen, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen bei der Entwicklung innovativer Mobilitätsangebote zu unterstützen.

Zum Programmstart konnten die Initiatoren dafür schon die größten Arbeitgeber der Region gewinnen: Deutsche Post DHL Group, Deutsche Telekom, Universität Bonn und Universitätsklinikum Bonn. Bei einer großen Auftaktveranstaltung im Post Tower fiel am 9. Oktober 2019 der offizielle Startschuss.

Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter von mehr als 200 großen Arbeitgebern in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Unterstützt wird die Initiative weiter von den Stadtwerken Bonn, der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft, der Regionalverkehr Köln, der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und dem Einzelhandelsverband Bonn/Rhein-Sieg-/Euskirchen.

In enger Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Arbeitgebern, Verkehrsunternehmen und weiteren Partnern in der Region Bonn/Rhein-Sieg soll die Verkehrsbelastung insbesondere in den Hauptverkehrszeiten reduziert und eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung gefördert werden.

Das Angebot richtet sich zunächst im Schwerpunkt an große Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit mehr als 500 Beschäftigten, wird jedoch schrittweise erweitert.

https://jobwaerts.bonn.de/

https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/infothek/aktuelles/betriebliches-mobilitaetsmanagement-fuer-eine-ganze-region

Digitales Matchmaking für Kommunen und Mobilitätswirtschaft

Veröffentlichung der InKoMo 4.0 Vernetzungsplattform im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg

Dank Digitalisierung können innovative Lösungen von Mobilitätsunternehmen nicht nur geschaffen, sondern gezielt mit kommunalen Problemstellungen zusammengebracht werden – so entstehen Innovationspartnerschaften zwischen Kommunen und der Mobilitätwirtschaft 4.0 (kurz: InKoMo 4.0). Genau das ist das Ziel der neuen InKoMo 4.0-Vernetzungsplattform, die im Rahmen der 3. Jahresveranstaltung des Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW am 4. Juli in Berlin von Innen- und Digitalminister Thomas Strobl und Gudrun Heute-Bluhm, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg, vorgestellt wurde.

Treibendes und zentrales Element der Website (https://inkomo-bw.de/) ist der Innovations- und der Bedarfsspeicher. In der intuitiv bedienbaren Umgebung können sich User per Austauschplattform, auf der nicht nur Kommunen oder Unternehmen platziert werden können, digital vernetzen. So können auch Projekte und digitale Lösungen präsentiert werden, die das Potenzial haben, Bedarfe der Kommunen zu treffen, aufzudecken, zu verändern oder gar neu zu schaffen.

Kommunen selbst können die individuellen Bedarfe melden und so Innovationsanstrengungen anhand vorhandener Geschäftsinteressen verdeutlichen. Jedes Unternehmen kann die Nachfrage der Kommunen nach innovativen Lösungen erkennen und analysieren. Mit diesem „Online Dating“ für intelligente Mobilität wird der Weg zur digitalen Innovationspartnerschaft geebnet.

Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration fördert die Plattform des Städtetages Baden-Württemberg, um innovative, digitale und klimafreundliche Mobilitätslösungen im Land stärker sichtbar zu machen. Dazu unterstützt die Geschäftsstelle InKoMo 4.0 beim Städtetag Baden-Württemberg Allianzen zwischen innovationsfreudigen Kommunen und Anbietern neuer digitaler Mobilitätslösungen.

Diese Innovationspartnerschaften sollen möglichst flächendeckend erprobte Produkte und Dienstleistungen zur Anwendung bringen, die auf die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse der Menschen vor Ort zugeschnitten sind. Erfolgreich getestete digitale Mobilitätslösungen sollen so eine kritische Masse an Nutzerinnen und Nutzern im Land erreichen und entsprechende Skaleneffekte erzielen, um die Mobilität für die Gesamtbevölkerung spürbar zu verbessern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Denn in der kommunalen Anwendung wird die intelligente Mobilität der Zukunft Realität!

Um die Vielzahl an Innovationspartnerschaften zwischen Kommunen und der Mobilitätswirtschaft über die digitale und analoge Findungsphase hinaus zu unterstützen, wurde ein eigenes Förderprogramm ausgeschrieben, bei dem digitale Mobilitätsprojekte von Kommunen mit bis zu 500.000 Euro gefördert werden können. Der Wettbewerb lief bis zum 2. September 2019 und beinhaltet eine kostenlose Unterstützung durch die Geschäftsstelle InKoMo 4.0 beim Städtetag Baden-Württemberg.

https://www.digital-bw.de/foerderung/

Newsletter Juli 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 23. und 24. September 2019 findet die DECOMM unter dem Titel „Mit Mobilitätsmanagement zur kommunalen Verkehrswende“ in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg statt. Das Programm ist nun online und kann unter dem Link heruntergeladen werden. Anmeldungen sind ab sofort unter dem Link möglich.
Wir danken allen, die mit ihren Beiträgen dafür gesorgt haben, dass wir auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Programm zusammenstellen konnten.
Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen für die Konferenz und auf eine spannende Veranstaltung mit Euch und Ihnen!

Viele Grüße vom Redaktionsteam
Evelin Unger-Azadi und Jörg Thiemann-Linden

Newsletter März 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die nächste DECOMM steht bevor. Bitte notieren Sie sich bereits heute den 23. und 24. September 2019. Die diesjährige DECOMM findet in Bonn Bad Godesberg in der Stadthalle statt. Mit diesem Newsletter erhalten Sie den Call for Papers mit der Bitte und Aufforderung, Ihre Beiträge zum Mobilitätsmanagement bis zum 06. Mai 2019 einzureichen.

Es grüßen herzlichst für das Redaktionsteam
Evelin Unger-Azadi und Jörg Thiemann-Linden

CALL FOR PAPERS zur DECOMM 2019

am 23. und 24. September in der Stadthalle Bonn Bad Godesberg

Unsere Gesellschaft steht im Bereich der Mobilität und des Verkehrs vor großen Veränderungen. Eine moderne, auf die Zukunft ausgerichtete Verkehrspolitik – oder besser Mobilitätspolitik – setzt die Rahmenbedingungen für eine multimodale, öffentliche, digitale und postfossile Mobilität.

Das Mobilitätsmanagement bietet hier die Chance, den Transformationsprozess vor Ort zu gestalten und die positiven ökonomischen, sozialen und ökologischen Aspekte der Mobilitätswende für unsere Gesellschaft wirksam werden zu lassen. Lebendige, sichere und gesunde Städte und Gemeinden sowie ein Umland, das verlässlich an die Städte angebunden ist, bieten eine höhere Aufenthalts- und Lebensqualität und machen Wohn- und Wirtschaftsstandorte attraktiv. Aber trotz dieser vielen Vorteile ist das Mobilitätsmanagement kein Selbstläufer.

Mit der Konferenz verfolgt die Deutsche Plattform für Mobilitätsmanagement (DEPOMM) das Ziel, die positiven Aspekte des Mobilitätsmanagements bekannt zu machen, die Akteure zu vernetzen und Handlungsempfehlungen zur Förderung des Mobilitätsmanagements zu entwickeln.

Die Konferenz richtet sich an die Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Verkehrsplanung, Verkehrsunternehmen, Stadtentwicklung, Politik, Wirtschaft, Kommunal- und Landesverwaltung und Bildungseinrichtungen. Veranstalter der DECOMM 2019 in Bonn Bad Godesberg ist die Deutsche Plattform für Mobilitätsmanagement e.V. (DEPOMM) in diesem Jahr gemeinsam mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW und der Bundesstadt Bonn.

Unterstützt wird die DECOMM 2019 vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS), der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) und den Stadtwerken Bonn.

„Die kommunale Mobilitätswende – Mobilitätsmanagement macht es möglich!“

Ein Erfolgsfaktor für die Mobilitätswende auf kommunaler Ebene ist das kommunale Mobilitätsmanagement. Es hat die Aufgabe, das Planen und Handeln der für Mobilität und Verkehr relevanten Fachstellen der Kommunalverwaltung (Gemeinde, Stadt, Kreis) zukoordinieren und auf eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung auszurichten. Es gilt neue Planungsroutinen zu schaffen. Das kommunale Mobilitätsmanagement bildet einen wesentlichen Rahmen des gesamten Mobilitätsmanagements und ist fördernder Faktor, vielfach auch Voraussetzung für Einzelprojekte in den operativen Handlungsfeldern des zielgruppenbezogenen Mobilitätsmanagements.

Zum kommunalen Mobilitätsmanagement gehört aber auch, den Veränderungsprozess zu begleiten bzw. abzusichern, indem die Kommunalpolitik, die wichtigen kommunalen Stakeholder (z.B. Einzelhandel) und die Zivilgesellschaft mit einbezogen werden. Dieser ganze Prozess bedarf einer Kommunikationsstrategie, die ein positives Narrativ für die Mobilitätswende vor Ort setzt.

Thematische Schwerpunkte

Die Konferenz möchte die vielen guten Beispiele sichtbar machen und anhand der fördernden und hemmenden Faktoren konkrete Handlungsspielräume für die Arbeit in den Kommunen aufzeigen. Sie möchte Mut machen, Netzwerke für den Veränderungsprozess bilden und Handlungsempfehlungen zur Förderung des Mobilitätsmanagements herausarbeiten.

Wir freuen uns über Beiträge, die
… Best-Practice Beispiele aus Kommunalverwaltungen zeigen, die bereits Strukturen für ein kommunales Mobilitätsmanagement geschaffen haben,
… aufzeigen, wie sich die Kommunalpolitik für eine Mobilitätswende gewinnen lässt bzw. wie die Kommunalpolitik von der Mobilitätswende profitiert,
… aufzeigen, wie der Einzelhandel von Maßnahmen der Verkehrsberuhigung profitiert,
… die Einbindung der Zivilgesellschaft in den politischen Entscheidungsprozess darstellen,
… darlegen, wie das Zusammenwirken von Push & Pull Maßnahmen die kommunale Mobilitätswende zu einer Erfolgsgeschichte werden lassen,
… die praktische Arbeit der kommunalen Mobilitätsmanager/innen beleuchten,
… betriebliches Mobilitätsmanagement als Teil der kommunalen oder regionalen Wirtschaftsförderung bzw. Mobilitätsplanung etabliert haben oder etablieren wollen,
… aufzeigen, wie Unternehmen im ländlichen Raum betriebliches Mobilitätsmanagement zur Mitarbeitergewinnung und Standortsicherung nutzen,
… Lösungen aufzeigen, wie auf kommunaler Ebene mit Mobilitätsmanagement für Kinder und Jugendliche Veränderungen herbeigeführt werden können,
… die Möglichkeiten einer Kommunikationsstrategie (Design Thinking, StoryTelling) für die Mobilitätswende verdeutlichen oder
… aufzeigen,wie die Mikromobilität zur Verkehrsverlagerung beiträgt.

Zudem beabsichtigen wir in einem zweiten Themenschwerpunkt, Möglichkeiten zur Förderung des Mobilitätsmobilitätsmanagements aufzuzeigen und zu entwickeln. Wir freuen uns hier über Beiträge, die …
… die Aktivitäten der Bundesländer zur Förderung des Mobilitätsmanagements darstellen,
… darstellen, welchen Rahmenbedingungen auf Bundes- und Landesebene geschaffen bzw. verändert werden müssen, damit die Mobilitätswende gelingt,
… aufzeigen, wie Verkehrsverbünde sich zu Mobilitätsverbünden entwickeln können,
… welche neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Erfolgsfaktoren für eine Mobilitätswende vorliegen,
… die Fort- und Weiterbildungsmaßnamen im Bereich des Mobilitätsmanagements aufzeigen, oder
… die Erfolge von Mobilitätsmanagementmaßnahmen durch Evaluation nachgewiesen haben.

Formalitäten

Wenn Sie sich mit einem Beitrag beteiligen möchten, bitten wir Sie, ein kurzes Abstract mit max. 4.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) einzureichen, das die Inhalte und Ergebnisse vorstellt. Neben Plenumsvorträgen (etwa 30 min) gibt es Inputs im Rahmen der Workshops (Kurzvortrag, ca. 15 min) und Speed-Meetings (kurze Vorstellung an einem Stand, ca. 10 min). Die Aufteilung der Beiträge auf die verschiedenen Formate wird durch das Programmkomitee vorgenommen. Bitte senden Sie Ihr Abstract bis Montag, den 06. Mai 2019 im Pdf-Format an [url=info@depomm.de]info@depomm.de[/url]. Die endgültige Themensetzung erfolgt nach Sichtung der Beiträge. Die Rückmeldung erfolgt bis Ende Mai 2019.

Das Programmkomitee

Stadt Bonn (Herr Dirk Delpho)
Rhein-Sieg Kreis (Herr Dr. André Berbuir)
Verkehrsministerium des Landes NRW (Frau Evelin Unger-Azadi)
Zukunftsnetz Mobilität NRW (Herr Theo Jansen)
ILS –Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (Frau Mechtild Stiewe)
Bundesinstitutfür Bau-, Stadt- und Raumforschung (Frau Melanie Schade)
Vorstand DEPOMM (Herr Jörg Thiemann-Linden)
Vorstand DEPOMM (Herr Dr. Johannes Theißen)
Vorstand DEPOMM (Herr Stefan Haendschke)