Newsletter Juli 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 23. und 24. September 2019 findet die DECOMM unter dem Titel „Mit Mobilitätsmanagement zur kommunalen Verkehrswende“ in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg statt. Das Programm ist nun online und kann unter dem Link heruntergeladen werden. Anmeldungen sind ab sofort unter dem Link möglich.
Wir danken allen, die mit ihren Beiträgen dafür gesorgt haben, dass wir auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Programm zusammenstellen konnten.
Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen für die Konferenz und auf eine spannende Veranstaltung mit Euch und Ihnen!

Viele Grüße vom Redaktionsteam
Evelin Unger-Azadi und Jörg Thiemann-Linden

Newsletter März 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die nächste DECOMM steht bevor. Bitte notieren Sie sich bereits heute den 23. und 24. September 2019. Die diesjährige DECOMM findet in Bonn Bad Godesberg in der Stadthalle statt. Mit diesem Newsletter erhalten Sie den Call for Papers mit der Bitte und Aufforderung, Ihre Beiträge zum Mobilitätsmanagement bis zum 06. Mai 2019 einzureichen.

Es grüßen herzlichst für das Redaktionsteam
Evelin Unger-Azadi und Jörg Thiemann-Linden

CALL FOR PAPERS zur DECOMM 2019

am 23. und 24. September in der Stadthalle Bonn Bad Godesberg

Unsere Gesellschaft steht im Bereich der Mobilität und des Verkehrs vor großen Veränderungen. Eine moderne, auf die Zukunft ausgerichtete Verkehrspolitik – oder besser Mobilitätspolitik – setzt die Rahmenbedingungen für eine multimodale, öffentliche, digitale und postfossile Mobilität.

Das Mobilitätsmanagement bietet hier die Chance, den Transformationsprozess vor Ort zu gestalten und die positiven ökonomischen, sozialen und ökologischen Aspekte der Mobilitätswende für unsere Gesellschaft wirksam werden zu lassen. Lebendige, sichere und gesunde Städte und Gemeinden sowie ein Umland, das verlässlich an die Städte angebunden ist, bieten eine höhere Aufenthalts- und Lebensqualität und machen Wohn- und Wirtschaftsstandorte attraktiv. Aber trotz dieser vielen Vorteile ist das Mobilitätsmanagement kein Selbstläufer.

Mit der Konferenz verfolgt die Deutsche Plattform für Mobilitätsmanagement (DEPOMM) das Ziel, die positiven Aspekte des Mobilitätsmanagements bekannt zu machen, die Akteure zu vernetzen und Handlungsempfehlungen zur Förderung des Mobilitätsmanagements zu entwickeln.

Die Konferenz richtet sich an die Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Verkehrsplanung, Verkehrsunternehmen, Stadtentwicklung, Politik, Wirtschaft, Kommunal- und Landesverwaltung und Bildungseinrichtungen. Veranstalter der DECOMM 2019 in Bonn Bad Godesberg ist die Deutsche Plattform für Mobilitätsmanagement e.V. (DEPOMM) in diesem Jahr gemeinsam mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW und der Bundesstadt Bonn.

Unterstützt wird die DECOMM 2019 vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS), der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) und den Stadtwerken Bonn.

„Die kommunale Mobilitätswende – Mobilitätsmanagement macht es möglich!“

Ein Erfolgsfaktor für die Mobilitätswende auf kommunaler Ebene ist das kommunale Mobilitätsmanagement. Es hat die Aufgabe, das Planen und Handeln der für Mobilität und Verkehr relevanten Fachstellen der Kommunalverwaltung (Gemeinde, Stadt, Kreis) zukoordinieren und auf eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung auszurichten. Es gilt neue Planungsroutinen zu schaffen. Das kommunale Mobilitätsmanagement bildet einen wesentlichen Rahmen des gesamten Mobilitätsmanagements und ist fördernder Faktor, vielfach auch Voraussetzung für Einzelprojekte in den operativen Handlungsfeldern des zielgruppenbezogenen Mobilitätsmanagements.

Zum kommunalen Mobilitätsmanagement gehört aber auch, den Veränderungsprozess zu begleiten bzw. abzusichern, indem die Kommunalpolitik, die wichtigen kommunalen Stakeholder (z.B. Einzelhandel) und die Zivilgesellschaft mit einbezogen werden. Dieser ganze Prozess bedarf einer Kommunikationsstrategie, die ein positives Narrativ für die Mobilitätswende vor Ort setzt.

Thematische Schwerpunkte

Die Konferenz möchte die vielen guten Beispiele sichtbar machen und anhand der fördernden und hemmenden Faktoren konkrete Handlungsspielräume für die Arbeit in den Kommunen aufzeigen. Sie möchte Mut machen, Netzwerke für den Veränderungsprozess bilden und Handlungsempfehlungen zur Förderung des Mobilitätsmanagements herausarbeiten.

Wir freuen uns über Beiträge, die
… Best-Practice Beispiele aus Kommunalverwaltungen zeigen, die bereits Strukturen für ein kommunales Mobilitätsmanagement geschaffen haben,
… aufzeigen, wie sich die Kommunalpolitik für eine Mobilitätswende gewinnen lässt bzw. wie die Kommunalpolitik von der Mobilitätswende profitiert,
… aufzeigen, wie der Einzelhandel von Maßnahmen der Verkehrsberuhigung profitiert,
… die Einbindung der Zivilgesellschaft in den politischen Entscheidungsprozess darstellen,
… darlegen, wie das Zusammenwirken von Push & Pull Maßnahmen die kommunale Mobilitätswende zu einer Erfolgsgeschichte werden lassen,
… die praktische Arbeit der kommunalen Mobilitätsmanager/innen beleuchten,
… betriebliches Mobilitätsmanagement als Teil der kommunalen oder regionalen Wirtschaftsförderung bzw. Mobilitätsplanung etabliert haben oder etablieren wollen,
… aufzeigen, wie Unternehmen im ländlichen Raum betriebliches Mobilitätsmanagement zur Mitarbeitergewinnung und Standortsicherung nutzen,
… Lösungen aufzeigen, wie auf kommunaler Ebene mit Mobilitätsmanagement für Kinder und Jugendliche Veränderungen herbeigeführt werden können,
… die Möglichkeiten einer Kommunikationsstrategie (Design Thinking, StoryTelling) für die Mobilitätswende verdeutlichen oder
… aufzeigen,wie die Mikromobilität zur Verkehrsverlagerung beiträgt.

Zudem beabsichtigen wir in einem zweiten Themenschwerpunkt, Möglichkeiten zur Förderung des Mobilitätsmobilitätsmanagements aufzuzeigen und zu entwickeln. Wir freuen uns hier über Beiträge, die …
… die Aktivitäten der Bundesländer zur Förderung des Mobilitätsmanagements darstellen,
… darstellen, welchen Rahmenbedingungen auf Bundes- und Landesebene geschaffen bzw. verändert werden müssen, damit die Mobilitätswende gelingt,
… aufzeigen, wie Verkehrsverbünde sich zu Mobilitätsverbünden entwickeln können,
… welche neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Erfolgsfaktoren für eine Mobilitätswende vorliegen,
… die Fort- und Weiterbildungsmaßnamen im Bereich des Mobilitätsmanagements aufzeigen, oder
… die Erfolge von Mobilitätsmanagementmaßnahmen durch Evaluation nachgewiesen haben.

Formalitäten

Wenn Sie sich mit einem Beitrag beteiligen möchten, bitten wir Sie, ein kurzes Abstract mit max. 4.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) einzureichen, das die Inhalte und Ergebnisse vorstellt. Neben Plenumsvorträgen (etwa 30 min) gibt es Inputs im Rahmen der Workshops (Kurzvortrag, ca. 15 min) und Speed-Meetings (kurze Vorstellung an einem Stand, ca. 10 min). Die Aufteilung der Beiträge auf die verschiedenen Formate wird durch das Programmkomitee vorgenommen. Bitte senden Sie Ihr Abstract bis Montag, den 06. Mai 2019 im Pdf-Format an [url=info@depomm.de]info@depomm.de[/url]. Die endgültige Themensetzung erfolgt nach Sichtung der Beiträge. Die Rückmeldung erfolgt bis Ende Mai 2019.

Das Programmkomitee

Stadt Bonn (Herr Dirk Delpho)
Rhein-Sieg Kreis (Herr Dr. André Berbuir)
Verkehrsministerium des Landes NRW (Frau Evelin Unger-Azadi)
Zukunftsnetz Mobilität NRW (Herr Theo Jansen)
ILS –Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (Frau Mechtild Stiewe)
Bundesinstitutfür Bau-, Stadt- und Raumforschung (Frau Melanie Schade)
Vorstand DEPOMM (Herr Jörg Thiemann-Linden)
Vorstand DEPOMM (Herr Dr. Johannes Theißen)
Vorstand DEPOMM (Herr Stefan Haendschke)

Newsletter Februar 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach längerer Pause ist nun wieder ein DEPOMM-Newsletter fällig. Ein neues Vorstandsteam hat sich nach der letzten Mitgliederversammlung eingearbeitet. Unser Dank gilt besonders den beiden langjährig in der DEPOMM-aktiven und nun aus dem Vorstand ausgeschiedenen Matthias Knobloch und Heike Mühlhans. Aktuell ist die DEPOMM-Geschäftsstelle nun beim Zukunftsnetz Mobilität NRW (beim VRS in Köln), wo auch der neue Vorsitzende Theo Jansen tätig ist.
Inzwischen sind die meisten Beiträge der DECOMM 2018 an der TU Hamburg-Harburgauf der Seite der DEPOMM eingestellt: https://depomm-ev.de/decomm/decomm-2018/

Unter dem Motto „Das tägliche Hin und Her – wie lässt sich Pendlerverkehr vermeiden,verlagern und verträglicher gestalten?“ haben wir mit einem breiten und bisher größten Fachpublikum einer DECOMM die Grenzen des Verkehrswachstums und die Gestaltungsmöglichkeitenmithilfe von MM beleuchtet. Das Selbstverständnis in der MM-Community wurde anlässlichder neuen FGSV-Empfehlungen diskutiert (EAM – Empfehlungen zur Anwendung vonMobilitätsmanagement“) http://www.fgsv-verlag.de/catalog/product_info.php?products_id=3725

Herzlichen Dank an die Kolleginnen und Kollegen am TUHH-Lehrstuhl von Prof.Dr.-Ing. Carsten Gertz, im Büro der Metropolregion Hamburg, beim Verkehrsverbund HVV und bei den beiden Senatsbehörden für Umwelt und für Wirtschaft!
Die nächste DECOMM wird am 23. und 24. September 2019 in Bonn stattfinden. Der Call for Papers für diese Veranstaltung wird in einem separaten Newsletter zeitnah versandt.

Das Redaktionsteam Evelin Unger-Azadi und Jörg Thiemann-Linden

Neues aus den Regionen

Landkreis Augsburg unterstützt Unternehmen bei der betrieblichen Radverkehrsförderung
Egal ob in Großunternehmen, mittelständischen Firmen oder über Generationen geführten Familienunternehmen: Im Landkreis Augsburg spielt überall das Thema „Mobilität“ eine zunehmende Rolle. Durch die im Landratsamt Augsburg angesiedelte Stelle der Radverkehrsbeauftragten, möchte der Landkreis mit den Unternehmen gemeinsam erste Anreize für eine nachhaltige Mobilität mit auf den Weg geben. Inhalte der Broschüre sind unter anderem die ADFC-Zertifizierung als fahrradfreundlicher Arbeitgeber, das Jobrad-Leasing, Dienst- und Lastenfahrräder als Teil des Fuhrparks sowie ein Exkurs zum betrieblichen Mobilitätsmanagement. Die Broschüre wird als Mappe mitsamt dem Handbuch „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ im Rahmen der Firmenbesuche des Landrates verteilt. Der Leitfaden kann über die Radverkehrsbeauftragte Mareike Hartung, http://www.schulradeln.de

Pulsierendes CarSharing im Schwalm-Eder-Kreis
Die Kreis- und Stadtverwaltung sowie Kreissparkasse und Energieversorger KBG in der nordhessischen Kleinstadt Homberg/Efze testen ein innovatives CarSharing-Konzept, mit dem in einem Zuge sowohl die dienstliche Mobilität optimiert als auch gleichzeitig im ganzen Landkreis das Entstehen eines öffentlich zugänglichen CarSharings unterstützt werden soll.
Die Fahrzeugbedarfsanalyse des Mobilitätsberatungsunternehmens EcoLibro GmbH hat einen gemeinsamen Bedarf von ca. 50-55 Fahrzeugen zur Deckung des dienstlichen Fahrbedarfs ergeben. 35-40 Fahrzeuge werden in Homberg selbst benötigt, weitere 15 Fahrzeuge im ganzen Kreisgebiet vor allem für die Dienstfahrten der dort wohnenden Außendienstmitarbeiter der Kreisverwaltung. Weil 35-40 Fahrzeuge im Zentrums Hombergs abends und am Wochenende für die Bürger vor Ort zu viel sind, sollen die meisten von Mitarbeitern nach Dienst an ihren Wohnort mitgenommen werden, wo sie die bereits in Zusammenarbeit mit der LEADER-Region Mittleres Fuldatal entstehenden CarSharing-Stationen ergänzen. Im aktuellen Pilotprojekt werden in diesem Sinne bereits drei Fahrzeuge erfolgreich genutzt, in den nächsten drei Wochen kommen mindestens fünf weitere hinzu.

1,2 Millionen km geradelt – Wettbewerb Schulradeln in Hessen auch 2018 erfolgreich
2018 wurde der Wettbewerb Schulradeln bereits zum vierten Mal von der ivm (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) mit dem Klima-Bündnis durchgeführt: Rund 13.000 Teilnehmende von 127 Schulen legten in drei Wochen 1,2 Millionen Fahrradkilometer zurück. Die Landessieger haben knapp 90.000 km geradelt und wurden durch den Hessischen Verkehrsminister Ende November ausgezeichnet. Diese Steigerung um rund das Sechsfache seit 2015 ist Ergebnis der gezielten Ansprache von Schüler/innen, Schulen und Kommunen. Die Adressaten des Wettbewerbs sind zugleich Multiplikatoren des Themas und werden dadurch selbst zu wichtigen Akteuren im Bereich Schulisches Mobilitätsmanagement – Radverkehr. Die bundesweite Expansion des Wettbewerbs ist in Vorbereitung. Der Wettbewerb Schulradeln geht ab 1. Mai 2019 wieder gemeinsam mit dem STADTRADELN an den Start. Weitere Informationen unter http://www.schulradeln.de

Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement Hessen hat Arbeit aufgenommen
Mitte 2018 hat das Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement in Hessen seine Arbeit aufgenommen. Ziel ist die Förderung einer eigenständigen und sicheren Mobilität von Kindern und Jugendlichen. Unter dem Motto Besser zur Schule können Schulen, Schulträger und Kommunen im Rahmen von sechs Angebotsbausteinen Maßnahmen und Projekte zum Schulischen Mobilitätsmanagement entwickeln, umsetzen und dauerhaft verankern. Das Angebot umfasst ein Beratungs- und Qualifizierungsprogramm, die Erarbeitung vonSchülerradroutennetzen, den Wettbewerb Schulradeln, Netzwerke Schule + Mobilität sowie eine Angebotsdatenbank. Konkret werden Schulmobilitätspläne entwickelt und umgesetzt, die ein ganzheitliches Mobilitätskonzept für Schulstandorteund Kommunen umfassen. Aktuell erarbeiten über das Beratungsangebot des Fachzentrums rund 19 Schulen und 8 kreisfreie Städte und Landkreise in Hessen Schulische Mobilitätspläne. Das Fachzentrum wurde vom Land Hessen im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) bei der ivm (IntegriertesVerkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) eingerichtet und wird bis 2021 mit rd. 2,0 Mio. Euro gefördert. Weitere Informationen unter http://www.besserzurschule.de

Start des Förderprogramms B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement“ in Baden-Württemberg
Ab sofort unterstützt das Ministerium für Verkehr Unternehmen und Behörden in Baden-Württemberg beim betrieblichen und behördlichen Mobilitätsmanagement, systematisch und ganzheitlich. Das Förderprogramm „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement“, kurz B²MM, richtet sich an Unternehmen sowie an Landes- und Kommunalbehörden und Zusammenschlüsse ohne Erwerbscharakter in Städten und Gemeinden, in denen der Grenzwert von 40 µg/m3 Stickoxid überschritten wird. Mit Maßnahmen des Mobilitätsmanagements sollen die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub,Stickoxide und CO2-Emissionen verringert werden. In Frage kommen vielfältige Maßnahmen der Verkehrsvermeidung und -verlagerung, die sich an den Bedürfnissen und Gegebenheiten des jeweiligen Standortes ausrichten, von Telearbeit, Video-und Teleconferencing, Job-Tickets, Mitfahrangeboten, Radverkehrsförderung übernachhaltiges Fuhrpark- und Parkraummanagement bis zu einem nachhaltigeren Geschäfts- oder Dienstreisemanagement. Mithilfe der Projektförderung des Verkehrsministeriumskönnen Ziele und Maßnahmen erarbeitet werden, mit denen Personen- und Straßengüterverkehr von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten vermieden oder auf nachhaltigere Verkehrsträger verlagert wird. Hier bietet dasVerkehrsministerium bei Personalkosten, Untersuchungen/Gutachten und externer Beratung eine Förderung an. Darüber hinaus können auch investive Maßnahmen gefördert werden, die für die Umsetzung der Projekte notwendig sind. Link zur Pressemitteilung:
http://vm.baden-wuerttemberg.de/nc/de/ministerium/presse/pressemitteilung/pid/foerderprogramm-vom-jobticket-bis-zum-fuhrparkmanagement/
Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter:
https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/verkehrspolitik/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/
Weitere Informationen zum Mobilitätsmanagement allgemein finden Sie unter:
https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/verkehrspolitik/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/

Minister Wüst begrüßt neue Mitglieder im Zukunftsnetz Mobilität NRW
„Chefsache Mobilität“ lautete der Titel der Hauptverwaltungsbeamtenkonferenz, zu der das Zukunftsnetz Mobilität NRW mit dem Verkehrsministerium am 28. Januar 2019 eingeladen hatte. Rund 180 Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte und Verkehrsexperten tauschten sich im Düsseldorfer Ständehaus über kommunale Mobilitätskonzepte aus und bekamen neue Impulse für ein regionales Mobilitätsmanagement. Minister Hendrik Wüst übergab 40 Urkunden an Kommunen, die sich neu dem Zukunftsnetz angeschlossen haben. Insgesamt sind nun 160 Kommunen dabei. „Ich freue mich, dass in 40 weiteren NRW-Kommunen heute Mobilität zur Chefsache wird“, sagte Wüst. „Die Menschen vor Ort wissen am besten, welche Mobilitätskonzepte greifen, damit die Menschen gut, sicher, effizient und bezahlbar vorankommen. Mit dem Zukunftsnetz bieten wir den Städten eine Plattform – um Wissen auszutauschen, Projekte zu vernetzen und das kommunale Mobilitätsmanagement voranzutreiben.“ Theo Jansen, Leiter der Geschäftsstelle des Zukunftsnetz Mobilität NRW und DEPOMM-Vorsitzender: „Zukunftsfähige Mobilitätskonzepte und -angebote zahlen sich für Kommunen aus. Die Verantwortlichen auf der kommunalen Ebene haben es in der Hand, die Weichen für die notwendigen Veränderungen im Planen und Handeln der Verwaltungen zu stellen. Es gilt, die unterschiedlichen Verkehrsmittel besser zu vernetzen und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.“
https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/infothek/aktuelles/minister-begruesst-40-neue-mitglieder

Neuer Lehrgang„Kommunales Mobilitätsmanagement“ in NRW
Im Frühjahr startet der nächste Lehrgang für Kommunales Mobilitätsmanagement des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“. Das Angebot besteht aus drei mehrtägigen Modulen: Das erste Modul findet im April in Essen statt, das zweite im Mai in Köln und das dritte im Juni in Soest. Der Lehrgang richtet sich an kommunale Mitarbeiter, möglichst in leitender Funktion. Zwischen 2014 bis 2018 wurden in sechs Durchgängen des Lehrgangs insgesamt bereits 120 Verwaltungsmitarbeiter aus Nordrhein-Westfalen zu qualifizierten Mobilitätsmanagern ausgebildet. Ziel des Lehrgangs ist es, eine praxisorientierte und individuelle Handlungsstrategie für die jeweilige Kommune zu entwickeln. Unter fachlicher Begleitung von Experten und unter kollegialem Austausch erarbeiten die Teilnehmer, wie ein kommunales Mobilitätsmanagement konkret umgesetzt werden kann. Für den aktuellen Lehrgang sind alle Plätze ausgebucht. Ein weiterer Lehrgang ist in Planung, Anmeldungen und Anfragen per Mail bei sven.brueckner@vrsinfo.de.
Mehr Infos: https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/LehrgangKOMM

Terminankündigung

Auftaktveranstaltung der Umsetzungsphase der Initiative „mobil gewinnt“.
Innovative Maßnahmen und aktuelle Herausforderungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements
Die Auftaktveranstaltung der Initiative „mobil gewinnt“ bietet der interessierten Fachöffentlichkeit Einblicke in innovative Maßnahmender im Rahmen der Förderrichtlinie „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ des BMVI unterstützten Projekte aus ganz Deutschland.
Die Teilnehmenden sind eingeladen, zu aktuellen Herausforderungen und zum Beitrag des betrieblichen Mobilitätsmanagements zu einer nachhaltigen Mobilität zu diskutieren.

Termin und Ort: 20.03.2019 von 10:30 bis 13:00 Uhr(Registrierung ab 09:30 Uhr),
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Invalidenstraße 44, 10115 Berlin.

Bitte registrieren Sie sich rechtzeitig, da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht. Vorausblick auf das geplante Programm:

  • Eröffnung durch Herrn Staatssekretär Beermann,
  • Keynote zu Chancen des betrieblichen Mobilitätsmanagementsfür eine zukunftsfähige Mobilität,
  • Projektvorstellungen: Innovative Maßnahmen in der Praxis und mit Transferpotenzial,
  • Podiumsdiskussion zu aktuellen Fragen des betrieblichenMobilitätsmanagements,
  • Ausklang mit Imbiss und Gesprächen mit den Projekten.

Im Rahmen des „Aktionsprogramms Klimaschutz 2020“ der Bundesregierung ist die Förderung des betrieblichen Mobilitätsmanagements eine der geplanten Maßnahmen im Kapitel „Klimafreundliche Gestaltung desPersonenverkehrs“. Vor diesem Hintergrund haben das Bundesumwelt- und das Bundesverkehrsministerium im Jahr 2017 gemeinsam die Initiative „mobil gewinnt“gestartet (siehe www.mobil-gewinnt.de). In einer ersten, vom Bundesumweltministerium durchgeführten Phase wurden u. a. 26 Betriebe in einem Wettbewerb für eine Umsetzungsförderung ausgewählt. Mit der Förderrichtlinie „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ des Bundesverkehrsministeriums vom 02.05.2018 werden nun in der zweiten Phase die im Wettbewerb ausgezeichneten Konzepte weiter begleitet und unterstützt (siehe www.mobil-gewinnt.de/Förderung).

Weitere Termine

Hessischer Nahmobilitätskongress am 10.04.2019 im HOLM, Frankfurt
www.nahmobil-hessen.de/kongress2019

Nationaler Radverkehrskongress am 13./14.05.2019 in Dresden
http://www.nationaler-radverkehrskongress.de/

ECOMM 2019 abgesagt (war ursprünglich für den Mai in Edinburgh geplant)
WALK21 – Internationaler Fußverkehrskongress 7.-11.10.2019 in Rotterdam https://www.walk21.com/rotterdam

DECOMM 2019 am 23. und 24.09.2019 in Bonn

Zurückliegende Termine

Öffentliche Fahrradvermietsysteme – kein Ende der Dynamik?!?
Tagung im November 2018 an der Hochschule RheinMain

Die hohe Teilnehmerzahl und der große Einzugsradius aus ganz Deutschland seien deutliche Zeichen für die weiterhin hohe Relevanz des Themas, freute sich Frieder Zappe von der Austauschgruppe Bike-Sharing. Interessierte aus Wissenschaft und Praxis waren zur Fachtagung „Öffentliche Fahrradvermietsysteme – kein Ende der Dynamik?!?“ an die Hochschule RheinMain gereist. Auch der Vizepräsident der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Bodo Igler, freute sich über das große Interesse und ermunterte insbesondere die anwesenden Studierenden: „Sprechen Sie mit den Expertinnen und Experten, schauen Sie gerne auch über den Tellerrand. Wir brauchen dringend Ihr Know-How und Ihr Engagement. Da setze ich auf Sie.“

Prof. Dr. Volker Blees vom Studiengang Mobilitätsmanagement schloss sich diesem Wunsch an. Er hoffe die Anwesenden könnten ein Stück beitragen zur Verkehrswende und zu mehr nachhaltiger Mobilität. Das will auch Marco Weigert von nextbike: „Die größte Herausforderung für uns sind die öffentlichen Flächen. Verkehrswandel in Städten bedeutet Umwandlung von Flächen.“Die Vorträge und Workshops der Fachtagung zeigten, dass Fahrradmobilität weiterhin ein spannendes Thema im Kontext der Verkehrswende ist. Neben den Anbietern verschiedener Lösungen sind auch die Kommunen und Aufgabenträger gefragt, steuernd und gestaltend mitzuwirken. So stellte Prof. Dr. Blees abschließend fest, dass „klare, gemeinsame Strategien der Städte und Gemeinden, der Region und des Landes“ gebraucht würden. „Mit Hilfe unseres Projekts IMPACT RheinMain werden wir daher die Erkenntnisse aus der Tagung weiter in die Region Frankfurt RheinMain tragen“ kündigte Prof. Dr. Blees an. (Quelle: Hochschulkommunikation, 26.11.2018 – gekürzt)

DECOMM 2018 – Anmeldung ab heute möglich

DECOMM 2018 in Hamburg

Liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Mobilitätsmanagement,
das (vorläufige) Programm für die diesjährige DECOMM am 6. und 7.September in Hamburg steht jetzt auf der Seite https://www.depomm.de/decomm-2018.24.htm zum Download bereit. Vorläufig deswegen, weil gerade bei den Diskussionen und beim Speeddating noch nicht alle Mitwirkenden feststehen. Das Programm selber aber steht, mein Dank gilt allen Einreicherinnen und Einreichern, die mit ihren Beiträgen geholfen haben, ein gutes und vielseitiges Konferenzprogramm auf die Beine zu stellen.
Die Anmeldung zur diesjährigen DECOMM ist damit ab heute möglich und wir freuen uns auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Eine Bitte: leiten Sie den Newsletter gerne an andere mögliche Interessenten weiter 🙂

Beste Grüße
Matthias Knobloch im Namen des DEPOMM-Vorstandes und des Organisationsteams

Datenschutz in eigener Sache

Die neue Datenschutzgrundverordnung der EU (DSGVO) führt zu vielen Diskussionen und wünschenswerten Klarstellungen für Verbraucherinnen und Verbraucher. Wir haben als DEPOMM hier natürlich auch reagiert und dafür Sorge getragen, dass den Anliegen der DSGVO Rechnung getragen wird. Alle nötigen Informationen finden Sie unter https://www.depomm.de/datenschutz-impressum.14.htm. Auch zum Newsletter sind hier alle Regelungen niederlegt. Nach wie vor verwenden wir die von Ihnen bei der Registrierung hinterlegten Daten ausschließlich dazu, Sie mit Hilfe des Newsletter über die DEPOMM und andere Neuigkeiten im Bereich des Mobilitätsmanagements zu informieren. Die Abmeldung vom Newsletter ist per im Newsletter hinterlegtem Abmelde-Link möglich.

Newsletter Mai 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Kolleginnen und Kollegen,

das DECOMM-Programmkomitee hat für die anstehende DECOMM am 06. und 07. September 2018 in Hamburg ein spannendes Programm zusammengestellt, das ein breites Fachpublikum ansprechen wird. Zudem hat in der Osterpause eineVorstandsklausur stattgefunden, auf der der Vorstand die bisherige Arbeit der DEPOMM bewertet und Optimierungspotenziale diskutiert hat.
Anlass für diesen Newsletter sind wichtige Terminankündigungen, die wir den Mitgliedern der DEPOMM nicht vorenthalten wollen.
Ihr Redaktionsteam Evelin Unger-Azadi und Jörg Thiemann-Linden

Unsere Terminvorschau

ECOMM 30.5. -01.06.in Uppsala
VDI/KRdL-Workshop„Entwurf VDI 5110 Blatt 1: Qualifizierungsmerkmale für betrieblichesMobilitätsmanagement“ am 05.06. in Bonn
DeutscherVerkehrsplanungspreis 2018 am 21.06. in Berlin
DECOMM 06. / 07.09.in Hamburg-Harburg
Mitgliederversammlung der DEPOMM am 5.10.2018

ECOMM 2018

Die 22. ECOMM (Europäische Konferenz für Mobilitätsmanagement) findet in diesem Jahr vom 30.05. bis zum 01.06. in Uppsala, Schweden statt; Motto: „Mobilityin disruption – Fast forward to smart and sustainable societies“.
Es werden wieder 350-500 Teilnehmende in einem der bei Mobilitätsmanagement führenden europäischen Länder erwartet.
https://ecomm2018.com/programme

VDI/KRdL-Workshop„Entwurf VDI 5110 Blatt 1: Qualifizierungsmerkmale für betrieblichesMobilitätsmanagement“

Der Markt für Mobilitätsmanagement und damit die Nachfrage nach Beratungsleistungen wächst. Im Bereich des unternehmerischen Handelns hat die effiziente Gestaltung der Mobilität der Beschäftigten erheblich an Bedeutung gewonnen. Damit einhergehend ist auch der Bedarf an befähigten Personen, die das Mobilitätsmanagement umsetzen, gestiegen.
Um für die Qualitätsanforderungen an solche Personen eine Richtschnur vorzugeben, wurde von einem Expertenkreis der VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) die Richtlinie VDI 5110 Blatt 1 „Betriebliches Mobilitätsmanagement – Qualifikationsmerkmale für die Auswahl von befähigten Personen für Mobilitätsmanagement“ erarbeitet, die jetzt im Entwurf veröffentlicht wurde.
Ziel des Workshops ist es, basierend auf den Inhalten des Richtlinienentwurfs VDI 5110 Blatt 1, die Anforderungen an Mobilitätsmanagementberater/innen zu diskutieren und offene Fragen zu behandeln. Die Ergebnisse des Workshops werden in die Weißdruck-Veröffentlichung der Richtlinie einfließen und so den Richtlinieninhalt auf einem breiteren Expertenwissen fußen lassen.Mehr Informationen und eine Anmeldemöglichkeit erhalten Sie online unter:
https://www.vdi.de/artikel/krdl-workshop-entwurf-vdi-5110-blatt-1-qualifizierungsmerkmale-fuer-betriebliches-mobilitaetsmanagem/

DECOMM 2018 in Hamburg-Harburg

Am 6. und 7.9.2018 wird die 7. DECOMM mit dem Titel „Das tägliche Hin und Her – wie lässt sich Pendlerverkehr vermeiden, verlagern und verträglicher gestalten?“ an der TU Hamburg-Harburg stattfinden. Aus den vielfältigen eingereichten Beiträgen zum Call for Papers wird derzeit ein spannendes Veranstaltungsprogramm erstellt. Neben den guten Beispielen, die mit innovativen Ideen den Pendelverkehr verlagern oder vermeiden helfen sollen, wird es auch Diskussionen um die Auswirkungen des Pendelverkehrs und die Herausforderungen an die Luftreinhalteplanung der Metropolen gehen. Merken Sie sich den Termin schon einmal vor. Das Programm erscheint in Kürze als nächster DEPOMM-Newsletter.

Save the date: DEPOMM-Mitgliederversammlung am 05. Oktober 2018

Am 5. Oktober 2018 ist voraussichtlich in Köln die diesjährige Mitgliederversammlung der DEPOMM geplant. Auf der Tagesordnung stehen neben den Vereinsformalia die Neuwahlen zum Vorstand und spannende Diskussionen, wie gemeinsam die Vereinsarbeit weiter gestaltet werden kann.